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Wir Malteser in Dormagen

Malteser bei Bombenentschärfung in Neuss

19.10.2012

Dormagen/Neuss. Als am Freitagmittag an der Neusser Furth eine 10 Zentner Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg entschärft wurde, waren auch die Malteser aus Dormagen im Einsatz.

Für die Entschärfung der Bombe wurde der Bereich um den Fundort weiträumig abgesperrt und evakuiert. In diesem Evakuierungsbereich lag auch ein Neusser Alten- und Pflegeheim.

 

Um die Evakuierung des Heimes sicherzustellen, waren alle im Rhein-Kreis-Neuss ansässigen Hilfsorganisationen (DRK, JUH, MHD) alarmiert.

 

So auch die Dormagener Malteser, die mit 8 Helfern im Einsatz waren. Sie stellten unter anderem einen Krankenwagen, der mit dafür sorgte, dass die bettlägerigen Bewohner des Pflegeheimes schnell und sicher im Johanna-Etienne-Krankenhaus ankamen. Desweiteren sorgten zwei Helfer in der Einsatzleitung für einen geregelten Ablauf der Evakuierung.

 

Die hohe Zahl der im Dienst befindlichen Einsatzkräfte freute vor allem den Stadtbeauftragten der Malteser in Dormagen, Carlo Hahn. „Wir sind sehr zufrieden damit, dass wir während der regulären Wochenarbeitszeit so viele Kräfte aktivieren konnten“, so Hahn. „Wenn es hart auf hart gekommen wäre, hätten wir sogar noch Kollegen auf Abruf gehabt.

 

Ein Dank geht in diesem Fall vor allem an die Arbeitgeber der ehrenamtlichen Einsatzkräfte, die diese spontan für den Einsatz von der Arbeit befreit, bzw. Urlaub gewährt haben, denn ohne die Ehrenamtler wäre eine solche Evakuierung nur schwer ausführbar gewesen.

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