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Wir Malteser in Dormagen

Malteser bei Bombenentschärfung in Neuss

20. April 2013

21.04.2013
Bereitstellungsraum der Rettungskräfte

Dormagen/Neuss. Als am Freitagmittag an der Neusser Furth eine 5 Zentner Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg entschärft wurde, waren auch die Malteser aus Dormagen im Einsatz.

Für die Entschärfung der Bombe wurde der Bereich um den Fundort weiträumig abgesperrt und evakuiert. In diesem Evakuierungsbereich lag auch ein Neusser Alten- und Pflegeheim, welches von den im Rhein-Kreis-Neuss ansässigen Hilfsorganisationen (DRK, JUH, MHD) evakuiert werden musste.

Anders als vor ungefähr einem halben Jahr musste es nun noch schneller gehen, da die Bombe von einem Baggerfahrer bewegt wurde.

Allerdings kannten bereits viele Pflegerinnen und Pfleger des Heimes, sowie die Kräfte der Hilfsorganisationen die Situation vom letzten Mal, sodass der Einsatz reibungslos von Statten ging.

Dieses Mal waren die Dormagener Malteser mit 13 Kräften im Einsatz. Sie hatten die Aufgabe die An- und Abfahrt der Rettungsmittel zu organisieren, stellten die Führung, sowie Helfer für die Betreuung der Betroffenen in der Turnhalle des Marie-Curie-Gymnasiums und halfen mit einem Rettungs- und einem Krankenwagen bei der Evakuierung des Pflegeheims.

 

Wie der Zufall es wollte, haben die Dormagener gerade in dieser Woche ein neues Fahrzeug für den Katastrophenschutz erhalten. Es handelt sich dabei um einen Gerätewagen Sanitätsdienst (GW-San). Dieser wurde am Mittwoch im Rahmen der Messe IPOMEX in Münster von Innenminister Jäger an Vertreter der Hilfsorganisationen, so auch an die Malteser Dormagen, übergeben.

Der GW-San beinhaltet unter anderem ein Zelt, ein Stromaggregat und medizinisches Material für die Behandlung von Patienten. Er hat ein Gewicht von ca. 5,5 t und kann sechs Personen zum Einsatzort bringen.

Kaum in Dormagen angekommen ist das Fahrzeug nun, nur zwei Tage nach der offiziellen Übergabe, in einen Einsatz ausgerückt.

Dem Engagement der Helfer ist es zu verdanken,in den zwei Tagen nach Erhalt des Fahrzeuges bereits kontrolliert und einsatzbereit war, sodass ein so schneller Einsatz überhaupt möglich war.

 

weitere Bilder des Einsatzes erhalten Sie hier.

Weitere Informationen

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